Des einen Leid, …

In selbstmörderischem Taumel, wohl freudig erregt ein neues, unbeschwertes Jahr begrüßend, schwimmt mir heute Morgen eine zwar namenlose, dafür umso gewichtigere Forelle arglos in die gierigen Fänge.

Der ahnungslose und kalte Fisch mutierte im Verlauf des Vormittags binnen Minutenfrist zu einem ebenso warmen wie äußerst delikaten Mittagessen.

Ich bin mir sicher, wüsste die vertrauensselige Kreatur, von ihrer, entsprechend sachkundige Vor- und Zubereitung garantiert, legendären Schmackhaftigkeit – oder hätte auch nur eine vage Ahnung davon – sie stürzte sich freiwillig und offenen Auges in ihres hungrigen Henkers Messer.
Ganz bestimmt!

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